Stephen Wolfram und ich
Als ich den Namen Stephen Wolfram zum ersten Mal hörte, war ich 24jähriger Meteorologie-Student und auf der Suche nach einem spannenden Thema für meine Diplomarbeit. Ich fand es in Wolframs spannender Idee, komplexe Phänomene der Realität mit einfachsten mathematischen Modellen zu beschreiben. Ein paar Jahre zuvor, 1984, hatte Wolfram in der Zeitschrift „Physica D“ seinen Aufsatz „Universality and Complexity in Cellular Automata“ veröffentlicht. In meiner Diplomarbeit griff ich den Ansatz auf, um die Entstehung regelmäßiger und komplexer konvektiver Wolkenstrukturen als kooperatives Phänomen von „Luftblasen“ zu beschreiben. (weiterlesen …)