Warum Wissenschaft mehr zählt als Erfahrung
Schon Aristoteles stellte sich die Frage, warum der Wissenschaftler höher angesehen ist als Erfahrung, obwohl doch, wie auch schon der alte Grieche wusste, die Erfahrenen in der Praxis oft erfolgreicher sind als die Wissenschaftler.
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am 2. April 2009 um 21:16
Der letzte Satz ging leider schon in der Musik unter. In der Tat ist es erstaunlich wie modern oder besser: zeitlos Aristoteles‘ Fragen und Erklärungen sind.
am 5. April 2009 um 13:39
Ich bitte um Entschuldigung für den Fehler. Der letzte Satz lautet „Und das nun schon seit über 2.000 Jahren“
am 6. April 2009 um 14:15
Was mir etwas fehlte war die Trennung zwischen Wissen im subjektiven Sinne und Wissen im objektiven Sinne.
Der Erfahrene hat zwar subjektives Wissen, aber als Nicht-auch Künstler kein objektives Wissen (mit anderen teilbares weil komunizierbares Wissen.)
Ein weiterer Gedanke zu dem ich inspiriert wurde, ist die Frage des angeblichen Pardigmenwechsels in der Wissenschaft.
Können wir Probleme und Lösungsansätze früherer Wissenschaften nicht mehr verstehen obwohl an der Erfahrungt der Welt sich soviel gar nicht geändert hat. Ist Arsitoteles wirklich inkommensurabel für uns, oder unsere modernen wissenschaftlichen Theorien?
Hatte da immer meinen Zweifel als Historiker. Und dein Podcast beginnt mit einem ähnlichen Zweifel.