Im Kino: Inside Hollywood
Ich kann es kurz machen: Man bekommt sein Geld nicht zurück, man bekommt schon gar keine Entschädigung für Zeit, die man sinnlos im Kinosessel verbracht hat. Ich hab an der Kasse gefragt, als ich aus dem Kinosaal kam, und ich war vermutlich nicht der erste.
Wer unbedingt wissen will, was ein paar Hollywood-Promis gern für ein Bild von ihrem Alltag in der Welt verbreiten wollen, der muss sich „Inside Hollywood“ natürlich ansehen. Man kann sich den Verlust von Illusionen aber auch ersparen.
Natürlich hat der Film sicher nichts mit der Realität zu tun. Deprimierend ist vor allem, dass man als Zuschauer so dermaßen verschaukelt werden soll. Ein hektischer Produzent (Robert de Niro) der nichts auf die Reihe bekommt, ein selbstgefälliger Star (Bruce Willis als er selbst), ein drogenabhängiger Regisseur und ein paar sinnlose langweilige, nicht zusammenhängende Story-Schnipsel – das also soll Hollywood sein, und vermutlich sollen wir es lieben, verehren und bewundern.
Vielleicht hatte das ja auch alles einen tiefen Sinn, vielleicht hatten ja der tote Hund , das rote Sofa, der Bart des Willis und der Nagellack der Regisseurs irgend ewas miteinander zu tun auf einer Meta-Ebene, die ich nicht erkannt habe. Ich habe mich schrecklich gelangweilt, und das mag ich im Kino gar nicht.
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