Februartag
Die Farben meiner Bilder sind verblichen
Von Staub bedeckt, vom Rauch des Ofens matt.
Das Leuchten ist dem stumpfen Grau gewichen,
Das sich auf alles legt, was nur Geschichte hat.
Ich löse das Papier aus seinem Rahmen
Und trenne Leinwand vom gespannten Holz.
Noch schneller, als die Eitelkeiten kamen
Frisst jetzt das Feuer den vergangnen Stolz.
Öl tropft zu Boden, mürbe Asche fällt.
Rauch schwärzt die weißen Flecken an der Wand
Und treibt mir Tränen über das Gesicht.
Ich reiß den Stoff weg, der den Blick verstellt
Auf kalten Nebel über blassem Land
Durchs Fenster scheint ein schwaches, fernes Licht.


