Uros, Quechua und die weite Welt
In Peru ergeht an Touristen die dringende Bitte, bettelnden Kindern nichts zu geben. Kinder, die mit Betteln erfolgreich sind, gehen nicht zur Schule. Und dass jedes Kind die Schule besucht, ist eines der obersten Ziele peruanischer Politik.
Deshalb gibt es in Peru inzwischen in jedem Dorf, so abgelegen es sein mag, eine moderne Grundschule, in der ein anspruchsvoller Lehrplan vermittelt wird: Spanische Sprache (die Eltern sprechen oft nur die lokalen Sprachen wie Quechua) vom ersten Tag an, Mathematik, Biologie, Geographie,… Nach Abschluss dieser Grundschule besuchen die Kinder eine weiterführende Schule, die oft ein paar Dörfer entfernt oder in der nächsten größeren Stadt ist.
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