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Jörg Friedrich


Konzept-Skizze für Johnny Häuslers MassAge (1)

29. April 2008 Kategorie: Anforderungsanalyse |

Im Folgenden werde ich die Anforderungen aus Benutzersicht an das System MassAge, das Johnny Häusler auf Spreeblick skizziert hat, strukturiert zusammentragen. Dieser Text wird so lange erweitert, bis es eine bessere Plattform dafür gibt. Kommentare werden in Folgeversionen berücksichtigt.

Das System hat im Wesentlichen drei Kernelemente, die beschrieben werden müssen, und zwar hinsichtlich ihrer Attribute, ihrer funktionalen Möglichkeiten und ihrer Zusammenhänge

- das Profil
- der Kontakt
- die Nachricht

Das Profil

Jeder Benutzer kann beliebig viele Profile, die je über einen Nick-Name identifiziert werden anlegen, er muss dazu ein übliches Identifizierungs-Verfahren verwenden. Ein Profil enthält die üblichen persönlichen Informationen
- Web-Seiten
- eMail-Adressen
- sonstige Kontaktmöglichkeiten
- Foto(s)
- Name
- …

Die Sichtbarkeit der Informationen kann für verschiedene Kontakt-Arten individuell eingestellt werden (public, protected, friend, private)

Das Profil wird als Web-site dargestellt

Der Kontakt
Kontakte sind andere Profile

Kontakte können verschiedener Art sein
- Unbekannt (unknown)
- Beobachter (follows)
- Unter Beobachtung (following)
- Freund (friend)

Außerdem können Kontakte in Gruppen organisiert und getagt werden.

Nachricht

Versand

nachrichten können gesandt werden
- an alle (like twitter)
- an alle oder einzelne follower
- an alle oder einzelne, die beobachtet werden
- an einzelne oder
- an Gruppen oder getagte

gesendete Nachrichten sind auf der Profil-Seite entsprechend des Profils des Besuchers sichtbar.

Nachrichten können Text, Bilder, usw enthalten. Angehängte Daten werden beim eigenen Profil gehostet, wenn der Empfänger solche Daten bearbeitet, wird die neue Version ebenfalls auf dem eigenen Profil gehostet. Jedes Profil verfügt über eine Versionsverwaltung.

Update 19:44

Umsetzungsideen:
Eine Client-Referenz-Implementierung könnte als WordPress-Plugin realisiert werden.
Datenstrukturen in XML für die drei Basis-Entitäten definieren.

wird fortgesetzt…


Für Links auf diesen Artikel bitte wegen der Umlaut-Domain die folgende Adresse kopieren:
http://www.xn--jrg-friedrich-imb.de/2008/04/29/konzept-skizze-fur-johnny-hauslers-massage-1/

11 Kommentare to “ Konzept-Skizze für Johnny Häuslers MassAge (1) ”

  1. # 1 erlehmann schreibt:

    Editier-Berechtigungen waren falsch, sorry. Also dann: http://mass-age.mister-muffin.de/

  2. # 2 erlehmann schreibt:

    Nachtrag: Ein Wiki mit Quellcodeverwaltung ist vermutlich die „bessere Platform“ von der du schriebst, ich wäre dir dankbar, wenn du deine Texte übertragen würdest.

  3. # 3 Fragezeichner schreibt:

    Komisch, ich musste bei der Beschreibung sofort an Skype denken. Das einzige was fehlt, ist die Twitter-Funktionalität, die mir aber ohnehin nur eine Nischen-Anwendung für Blogger und Startupper scheint.

  4. # 4 Jörg schreibt:

    Das entscheidende ist, dass im Gegensatz zu Twitter u.v. die Datenhaltung jeweils Dezentral erfolgt – wie beim Blog.

  5. # 5 Jörg schreibt:

    Überlegungen zur Systemachitektur:
    http://mass-age.mister-muffin.de/wiki/SystemArchitektur

  6. # 6 Fragezeichner schreibt:

    Ok, jetzt habe ich es geschnallt. Es geht also zunächst mal um ein Protokoll (vergleichbar SMTP/POP3 für Mail), das es erlaubt, die eigentliche Anwendung mit all ihren Features auf jedem beliebigen Server (vergleichbar einer Blog-Software) laufen zu lassen und dabei volle Kontrolle über die eigenen Daten zu haben. Das hat in der Tat etwas.
    Mal eine verrückte Idee zur Diskussion: warum versuchen wir nicht, E-Mail (also z.B. SMTP/POP3 oder IMAP) als Basis-Architektur für die Anwendung zu nehmen. Dann fallen schon mal die ganzen Kompatibilitätsprobleme weg. Anstatt Nachrichten für ein neues Protokoll zu definieren, könnte man E-Mail mit speziellen Titeln verschicken, die dann von der Anwendung entsprechend intern ausgewertet werden.

  7. # 7 erlehmann schreibt:

    @6: Email ist nicht so flexibel wie Jabber / XMPP, das ist es. Und nicht Echtzeit.

  8. # 8 Jörg schreibt:

    Im Moment haben wir ein Missverständnis: Für mich ist das Protokoll zweitrangig, entscheidend ist der Client, die Konzeption der Benutzerschnittstelle und deren Möglichkeiten. Von mir aus kann XMPP als Protokoll dienen, da will ich nichts neu erfinden, wichtig ist, wie die Leute mit dem Dienst arbeiten können.

  9. # 9 erlehmann schreibt:

    Benutzerschnittstelle, hmmm …
    Willst du SVN-Schreibzugriff ? Dann könnte es los gehen !

  10. # 10 Fragezeichner schreibt:

    E-Mail hat den Vorteil, dass jeder schon eine E-Mail-Adresse hat, auf die man aufbauen kann. Keine neuen Anmeldungen, keine neue Identität, man kann die Anwendung direkt auf dem bestehenden aufbauen und sogar klassische E-Mail und die neuen Anwendung parallel funktionieren lassen.

  11. # 11 erlehmann schreibt:

    Und Email hat den Nachteil, dass Nachrichten nicht Echtzeit sind. Mit teilweise 6 Stunden Verzögerung ist nix zu machen. Außerdem gibt’s da keine Specs, bei Jabber / XMPP schon.

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