Münsters Musikhalle: Für alle
In Münster musste – wie in anderen Städten auch – gespart werden. Überall wurde der Rotstift angesetzt, wo bisher städtische Gelder hinflossen. Diese Tatsache nutzen die Musikhallengegner, um einen Gegensatz zu konstruieren: Bei den kleinen wird gekürzt, damit die Großen ihre Halle bekommen.

Allerdings kann man die Sache ja auch ganz anders sehen. Natürlich wird überall gespart, auch, damit sich die Stadt eine Zukunfts-Investition wie die Musikhalle leisten kann. So leistet jeder seinen Beitrag zu diesem großen gemeinsamen Projekt.
Diejenigen, die jetzt weniger städtische Förderung bekommen, indem sie das durch noch mehr ehrenamtliches Engagement ausgleichen. Und andere, indem sie Geld für die Halle spenden. Denn fast zzwei Drittel der Kosten werden ja privat finanziert. So wird durch die gemeinsame Anstrengung aller eeine großartige Investition in die Zukunft ermöglicht.
Hoffentlich. Man muss Sonntag mit „Nein“ stimmen, wenn man dafür ist.
Noch einmal der Hinweis: Die Bilder zu meiner kleinen Serie zur Musikhalle in Münster sind am vorigen Sonntag entstanden. Fotografiert und bearbeitet wurden sie von Gerd Friedrich.
Für Links auf diesen Artikel bitte wegen der Umlaut-Domain die folgende Adresse kopieren:
http://www.xn--jrg-friedrich-imb.de/2008/04/25/munsters-musikhalle-fur-alle/



am 27. April 2008 um 19:14
Nun, ich hoffe, dass das Sommerwetter dafür sorgte, dass nicht genügend Musikhallengegener zur Wahlurne gepilgert sind. genau wie in Berlin in Sachen Flughafen Tempelhof.
am 28. April 2008 um 08:09
Leider sind weit mehr Musikhallen-Gegner zur Abstimmung gegangen als Befürworter. 70:30 ist die Quote.