Der Mittelstand
In den Sonntagsreden der Politiker aller Parteien wird er genauso beschworen wie auf den Demonstationen der Gewerkschafter. Er ist, so sind die Redner sich einig, das Rückrat der deutschen Wirtschaft: der Mittelstand.
Wer aber ist der Mittelstand? Was macht ihn aus? Warum ist er so wichtig.
Es gibt verschiedene Definitionen, die ein mittelständisches Unternehmen über den Umsatz oder die Mitarbeiterzahlen bestimmen, dabei werden je nach Branche unterschiedliche Zahlen angesetzt. Für Statistiker, und in Ermangelung anderer Informationen, mag das gut und richtig sein. Wenn man aber die Frage stellt, was den Mittelstand zu etwas besonderem innerhalb der Wirtschaftsstruktur Deutschlands macht, ist eine statistische Betrachtungsweise wenig hilfreich.
Zweierlei fällt auf, wenn man Unternehmen, die aufgrund statistischer Kenngrößen zum Mittelstand gehören, genauer betrachtet.
1. Die Kopplung von Kapital und Management
Mittelständische Unternehmen sind zumeist inhabergeführt, d.h. die tatsächliche Führungs- und Planungsverantwortung liegt unmittelbar in den Händen der Besitzer. Zum Vergleich: bei den meisten Großunternehmen findet man eine Entkopplung von Kapital und operativer Führung, das Kapital wird von Aktionären bereitgestellt, die zum Ziel haben, den Wert ihrer Aktien zu steigern oder eine möglichst hohe Dividende zu erwirtschaften. Die operative Führung eines Großunternehmens aber liegt in den Händen angestellter Manager. Sowohl Manager als auch Aktionäre haben ein durchaus distanziertes Verhältnis zum Unternehmen, sie schließen mit dem Unternehmen einen Vertrag, meist auf Zeit. Für eine gewisse Zeit stimmen die Ziele des Unternehmens mit den persönlichen Zielen der handelnden Personen überein, ist dies nicht mehr der Fall, trennt man sich.
Anders im Mittelstand. Typischerweise findet man hier den klassischen Unternehmer. Er führt sein eigenes Unternehmen, in welches er meist sein gesamtes Vermögen investiert hat, ja, häufig hat er über persönliche Bürgschaften gegenüber von Banken sich sogar auf Lebenszeit an das Wohl und Wehe seines Unternehmens gebunden.
2. Die Entkopplung von Lohnarbeit und Unternehmen
Der Mittelständler ist jedoch kein Einzelkämpfer. In seinem Unternehmen arbeiten Angestellte und Arbeiter, die sich nicht besonders an das Unternehmen gebunden sehen, sondern mit ihm in einem gewöhnlichen Arbeitsvertragsverhältnis stehen. Dadurch grenzt sich das mittelständische Unternehmen „nach unten“, zum Kleinunternehmen ab, in dem der Unternehmer entweder allein oder mit gleichgesinnten (die „Garagenfirma) oder als zentrale Arbeitskraft, ohne die „nichts geht“ (Freiberufler, Selbständiger mit Sekretärin, kleiner Einzelhändler) arbeitet.
das bedeutet nicht, dass die Arbeitnehmer in mittelständischen Unternehmen nicht eine ganz besondere Beziehung zum Unternehmen und zum Unternehmer aufbauen. Wie diese aussieht, hängt natürlich vom Führungsstil des Unternehmers ab. Wesentlich ist: sie begreifen sie als Arbeitnehmer, sie haben einen Vertrag, von dem sie wissen, er ist nicht auf Lebenszeit abgeschlossen.
Das mittelständische Unternehmen zeichnet sich also im wesentlichen durch die Existenz einer zentralen Figur aus: des tatsächlichen Unternehmers, der aufs engste mit seinem Unternehmen verbunden, ja verstrickt ist, der den Erfolg des Unternehmens ganz als seinen Erfolg erleben kann, der aber im Misserfolgsfalle auch der ist, der „das Licht ausmacht“ und der die Kosten des Misserfolges letztlich allein tragen muss: persönliche Insolvenz, Verlust aller Hoffnungen,…)
Durch die Existenz der Unternehmerpersönlichkeit im mittelständischen Unternehmen wird dieses ungemein flexibel, wendig und schnell. Das ist sein zentraler Vorteil: Zum einen kann der Unternehmer sehr schnell entscheiden und Entscheidungen durchsetzen. Zum anderen hat er zum Umsetzen der Entscheidungen eine Mannschaft, er hat Mitarbeiter, die tun, was der Unternehmer für richtig hält. Das Vertrauen der Mitarbeiter in die Entscheidungen eines Unternehmers ist im Allgemeinen viel größer als das in die Entscheidungen von (ebenfalls angestellten) Führungskräften.
So kann ein mittelständisches Unternehmen zügig auf Marktveränderungen, auf Chancen und Risiken reagieren. Es kann Innovationen in Produkte umsetzen, Partnerschaften eingehen, Netzwerke aufbauen usw.
Man muss sich die Frage stellen, warum Deutschland dann überhaupt ein Problem hat. Wenn Deutschland über einen so starken Mittelstand verfügt, wenn also so viele Unternehmer da sind, und wenn sich alle politischen Strömungen von der PDS bis zur CSU einig sind darin, dass der Mittelstand gestärkt und gestützt werden muss, wo ist dann das Problem?
Das Problem liegt darin dass dem Unternehmer der Misserfolg bleibt, der Erfolg jedoch geneidet wird. Um es zugespitzt zu sagen: wenn ein mittelständischer Unternehmer ein erfolreiches Unternehmen aufgebaut hat und es erfolreich führt, hat er eigentlich für die Allgemeinheit schon genug getan. Sein gesammter Reichtum, seine Macht seien ihm gegönnt als Entschädigung für sein Risiko, das er ganz alleine trägt, für die Niederlagen, für die verzweifelten Verhandlungen mit den Banken, für die Probleme, wenn Mitarbeiter ihn in schwierigen Situationen verlassen, zum Kunden oder zum Wettbewerb gehen.
Aber in Deutschland wird keinem was gegönnt. Das dicke Auto: muss doch nicht sein, ich komm doch auch mit einem Kleinwagen aus. Und das riesige Haus, neun Zimmer, für vier Leute! Andere wohnen in Sozialwohnungen! Und wer macht das sauber? Ah, sie haben ’ne Putze, sind sich wohl zu fein dazu? Und den Rasen mäht der doch auch nicht selbst, kommt ja immer erst nach Hause, wenn’s dunkel wird!
Hinzu kommt, dass ein Unternehmer nun einmal risiko- und leistungsbereit sein muss. Er muss Durstsstrecken überstehen und hart arbeiten, immer wieder trotz herber Rückschläge. Und das Gelächter umher ertragen: Das haben wir doch vorher gesagt, dass das nichts wird!
Wer will das in diesem Land noch auf sich nehmen?
Für Links auf diesen Artikel bitte wegen der Umlaut-Domain die folgende Adresse kopieren:
http://www.xn--jrg-friedrich-imb.de/2008/02/20/der-mittelstand/
am 20. Februar 2008 um 16:06
Gut gebrüllt Löwe
Ein paar weitere Anregungen:
„Der Mittelständler ist jedoch kein Einzelkämpfer. In seinem Unternehmen arbeiten Angestellte und Arbeiter, die sich nicht besonders an das Unternehmen gebunden sehen, sondern mit ihm in einem gewöhnlichen Arbeitsvertragsverhältnis stehen. Dadurch grenzt sich das mittelständische Unternehmen „nach unten“, zum Kleinunternehmen ab, in dem der Unternehmer entweder allein oder mit gleichgesinnten (die „Garagenfirma) oder als zentrale Arbeitskraft, ohne die „nichts geht“ (Freiberufler, Selbständiger mit Sekretärin, kleiner Einzelhändler) arbeitet.“
Es gibt auch Leute die bauen riesige Garagen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Brand_Cargolifter_Halle.jpg
Bitte nicht über deren Vorgehen aufregen, ja? Wollte nur was aufzeigen. War damals auch vor Ort. Und weisst Du was? BOOOOOAAAAEEEEEIIIIII. Was für eine Schande das dieses Projekt unter den Hammer kommen musste, schluchz, heul, wein
„Aber in Deutschland wird keinem was gegönnt. Das dicke Auto: muss doch nicht sein, ich komm doch auch mit einem Kleinwagen aus. Und das riesige Haus, neun Zimmer, für vier Leute! Andere wohnen in Sozialwohnungen! Und wer macht das sauber? Ah, sie haben ’ne Putze, sind sich wohl zu fein dazu? Und den Rasen mäht der doch auch nicht selbst, kommt ja immer erst nach Hause, wenn’s dunkel wird!
Hinzu kommt, dass ein Unternehmer nun einmal risiko- und leistungsbereit sein muss. Er muss Durstsstrecken überstehen und hart arbeiten, immer wieder trotz herber Rückschläge. Und das Gelächter umher ertragen: Das haben wir doch vorher gesagt, dass das nichts wird!
Wer will das in diesem Land noch auf sich nehmen? „
Damit hast Du zwar von der Wirkung her recht, aber nicht von der Ursache. Dieses Volk, so sagte es einmal meine Frau, ist ein kaltes emotionsloses Volk (sie hat halt südländische Wurzeln). Die Menschen hier sind fast schon zu sehr befriedet. Und in Summe keineswegs neidisch auf solcherlei Opfer, die ein echter Unternehmer freiwillig zu bringen bereit ist. Vielmehr ist es aber so, dass die Verwaltung in der Vergangenheit schwerwiegende Fehler begangen hat, zu deren Graduierung man nun (systembedingt) nicht mehr den Mut hat. Ich kenne z.B. nicht wenige vermögende Persönlichkeiten die durchaus bereit wären eine weit höhere Steuerlast hinzunehmen. Aber eben auch nur dann, wenn es zum einen Alle gleichzeitig machen würden und zum anderen das zusätzliche Kapital nicht in der Verwaltung stecken bleiben würde.
Das was Du hier geschrieben hast:
http://www.jörg-friedrich.de/2008/02/19/manager-sind-keine-unternehmer/
trifft eben auch auf die Verwaltung zu, gelle?
Wir müssen lernen noch größer noch weiter zu denken
Gruß
am 20. Februar 2008 um 17:35
Man könnte meinen, Du hättest ein eigenes Unternehmen aufgebaut, so treffend hast Du den Sachverhalt beschrieben.
Ein Punkt fehlt mir allerdings, und zwar das Anspruchsdenken der Arbeitnehmer. Ich gewinne immer mehr den Eindruck, als hätte der weitaus größte Teil unserer Bevölkerung gar nicht den Anspruch, ein mündiger Bürger zu sein. Die Menschen wollen ganz einfach versorgt, ja, sogar umsorgt sein. Selbst möchten sie natürlich nichts dazu tun. Der Staat und die Unternehmer sind nur dazu da, sich um sie zu sorgen. Werden sie arbeitslos, so hat jemand dafür zu sorgen, daß sie wieder eine Arbeit bekommen, und zwar so, daß diese Arbeit auch bequem erreichbar ist. Umziehen? Wegen einer Arbeit? Solche Forderungen sind menschenunwürdig.
Klappt es nicht mit der Arbeit, so ist das nicht ganz so schlimm. Hauptsache die Kohle stimmt. Rechnet man ihnen vor, daß 4,25 täglich ausreichen, sind sie wieder beleidigt. Bei all den bösen Kommentaren zu Sarrazins Speiseplan, war kaum einer, der den Plan an sich kritisiert hätte. Konstruktive Kritik schon gar nicht. Dafür umso mehr saublöde Polemik.
Es macht wirklich keinen Spaß mehr, in Deutschland zu den Machern zu gehören. Tatsache ist, daß die meisten Unternehmer (und auch der überwiegende Anteil des mittleren Managements) 10 Stunden und mehr am Tage arbeiten, an wenigstens 6 Tagen in der Woche.
Entgegen jeder neoliberalen Wirtschaftsweisheit und entgegen allem Politikergeschwätz saugt der Staat den Mittelstand aus.
Wenn aktuell wieder einige Milliarden Steuergelder in die IKB fließen, so kommt der Löwenanteil dieses Geldes aus dem Mittelstand und vom Arbeitnehmer, nicht aus der Großindustrie.
Als Gerhard Schröder Millionen in die Holzmann-Pleite steckte, wer zahlte?
Wenn ein internationaler Konzern wie Nokia subventioniert wird, wer zahlt?
Wenn eine Niete in Nadelstreifen Bockmist veranstaltet, größenwahnsinnig wird und aus einer grundsoliden deutschen Autoschmiede einen Weltkonzern basteln will, wo werden die Verluste abgeschrieben?
Ich weiß nicht, ob die folgende Formulierung wirklich von Churchill stammt, oder ob man ihm den Spruch, wie so viele andere, nur in den Mund gelegt hat. Wahr ist sie allemal:
„Viele sehen im Unternehmer die Kuh, die man immer melken kann,
manche sehen in ihm den räudigen Hund, den man erschlagen muss,
aber nur wenige erkennen in ihm den Gaul, der den Karren zieht“.
am 22. Februar 2008 um 08:26
@Michael: Ich glaube nicht, dass die Ursache in der „Volkspsychologie“ zu suchen ist. In den 50er Jahren war die Stimmung anders, da waren auch in Deutschland die Unternehmer die Helden. Ansosten gebe ich dir aber völlig recht.
@Karl: Zu deinem ersten Satz: So ist es. Ansonsten danke für die Ergänzungen, volle Zustimmung.
am 26. Februar 2008 um 21:39
Hi zusammen
Guter Artikel, Jörg!
@Michael – ich würde Dir betreffend der Volkspsyche genauso widersprechen, wie Jörg es getan hat. Fest steht jedoch „Mitleid kriegste geschenkt, Neid musste dir hart erarbeiten!“ Das ist im Zweifel überall so.
@Karl – das Churchill zugeschriebene Zitat ist einfach Klasse. Ich habe bis zum letzten Punkt ( . ) darauf gewartet, dass Jörg das noch bringt! Was das Anspruchsdenken der Menschen anlangt: 1. Ich habe, als Fünfjähriger, meinen Vater noch Samstags um zwölf an der Fabrik abgeholt! 2. Ich hatte ‚mal einen Mitarbeiter, mit dem ich mich über fast zehn Jahre immer sehr gut vestand, mit dessen Ideen, wie man mit Mitarbeitern umgehen sollte und was „die Firma“ noch alles Gutes tuen könnte, ich aber immer Diskussionen mit ihm hatte. Er ist nun seit 12 Jahren selbständig und hat selber Mitarbeiter. Wir sehen uns alle paar Jahre und telefonieren alle Schaltjahre ‚mal: Er hat sich schon mehrmals entschuldigt und volles Verständnis für mich früher geäußert!! Last not least: War erst – zufällig – letzten Samstag bei einem ehemaligen Kunden, Samstag!! Hab‘ ihm geholfen für Arbeiten, die er am Sonntag noch zu erledigen hatte!! Btw.: Eigentlich gibt’s in der Firma außer dem Chef noch 7 Mitarbeiter!!
Nur der Vollständigkeit halber: Einen Fehler machste dann doch noch: Es ist immer und in jedem Fall so, das alle für Misserfolge und Subventionen zahlen! Denk‘ nach!
Beste Grüße
Vogel
am 26. Februar 2008 um 22:49
@Jörg und Vogel:
Ihr habt da was missverstanden (ich es falsch formuliert), ihr euch persönlich angegriffen gefühlt?.
Das beschriebene hat nichts mit Volkspsyche zu tun, dass ist die hiesige Wirtschaftskultur. Ihr wisst ja das ich immer darum bemüht bin alle Blickwinkel einzusehen, die existieren können. Hier ein Beispiel zum Thema welches nur auf den ersten Blick erheiternd ist (Wurde mir durch Verwandtschaft ersten Grades zugetragen, bitte technische Detailfehler höflich der stillen Post zuordnen.):
Ein Werksleiter eines globalen Maschinenbauunternehmens wurde nach US geschickt, um dort die Produktion „flott“ zu machen. Dort angekommen muss er als erstes feststellen, dass bei weitem zu wenig qualifiziertes Personal zur Verfügung steht, um eine geregelte Produktion aufrecht zu erhalten. Da er aus Deutschland die Anweisung hatte keine weiteren Mitarbeiter einzustellen, prüfte er erst einmal wer in diesem Werk, was genau konnte und verteilte dann die Mitarbeiter nach tatsächlichen Fähigkeiten etwas um. Natürlich mangelte es ihm dann zwar noch immer an fachkundigen Mitarbeitern, aber es standen ihm nun ein paar frei gewordene Kräfte zur Verfügung, denen er andere Aufgaben zuordnen konnte. So gab es das Problem, dass einer der wenigen Mitarbeiter welcher mit einem Drehmomentschlüssel umgehen konnte, um diese riesigen Antriebsräder auf der Achse zu befestigen, dies nur in einer Richtung präzise konnte. Musste er in die andere Richtung schrauben, hat er einfach nicht den korrekten Zielwert erreicht. Der Werksleiter sah sich das Problem an, nahm sich eine seiner nun frei gewordenen Kräfte, instruierte diese und stellte sie diesem Mann als „Aufpasser“ bei. Das funktionierte rund eine Woche richtig gut und es gab bei der Überprüfung keine Schwankungen mehr. Und nun halten wir uns alle an unseren Stühlen fest. Am darauf folgenden Montag, kam der dermaßen instruierte „Aufpasser“ mit Anzug und Krawatte in das Büro des Werkleiters. Gefragt was er in dem Aufzug hier wolle gab dieser zum besten:
„Da ich ja nun eine beaufsichtigende Funktion mit Verantwortung innehabe, stehen mir bessere Arbeitsbedingungen und eine Gehaltserhöhung zu!“
Das ist es was ich meinte. In Deutschland undenkbar. Doch warum? Wenn man sich das hier:
http://www.boeckler.de/
nicht nur ansieht, sondern lernt die sachlichen Aussagen zu verstehen. Dann kann man ganz froh sein, dass die Bürger dieses Landes so derart viel mitmachen. Mental also eher ruhig und friedfertig sind.
Und so brachte dies Theodor Waigel damals auf den Punkt:
„Wenn die Deutschen die ihnen zustehenden Rechte wahrnehmen würden, wäre Deutschland pleite!“
Wie ging gleich dieses nette Sprichwort:
„Der Deutsche lebt um zu arbeiten, der Franzose arbeitet um zu leben.“
In diesem Sinn sind die Unternehmer die Jörg meint Franzosen und die Manager sind Deutsche. Historisch betrachtet eine Kombination, die schon immer den Konflikt der Interessen zur Folge hatte
Gruß