Westerwelle nervt
Eigentlich sind mir Liberale ja nahe, aber bei dem Mann weiß ich gar nicht, ob er überhaupt ein Liberaler ist, ja ob er überhaupt irgendeine politische Richtung mit eigener Überzeugung vertritt.
Wenn Westerwelle sich äußert, dann nie inhaltlich. Zwar tönt er lautstark gegen die Koalition, aber von Kritik ist nichts zu hören. Kritik würde auf Argumenten gründen – Westerwelle kann aber nur Schlagworte, leere Phrasen. Analyse der politischen Konzepte aus liberaler Sicht? Fehlanzeige
Heute, nach Münteferings Rücktritt, war ein besonders schwarzer Tag für die liberalen Partei, denn ihr Vorsitzender hat besonders viel unsinnges Geschwätz von sich gegeben. Die Koalition „verwalte sich nur noch selbst“ stellt er fest – was bitte soll das bedeuten?
Gibt es wirklich nichts an der Regierung, was man aus liberaler Sicht inhaltlich kritisieren könnte?
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http://www.xn--jrg-friedrich-imb.de/2007/11/14/westerwelle-nervt/
am 15. November 2007 um 11:15
Die FDP hat noch so einen Blindgänger – Dirk Niebel heißt der. Vor ein paar Monaten hat er mal in einem Interview beim FDP-Parteitag von der „Renaissance des Kommunismus in Deutschland“ gesprochen. So etwas bleibt einem nachhaltig im Gedächtnis.
am 15. November 2007 um 22:38
In der Tat! Der Westerwelle hat meinem Eindruck nach dieses Talent perfektioniert, klug und kompetent zu klingen, aber nie über Inhalte zu sprechen. Nicht nur er – die ganze FDP ist dabei natürlich bei Neuwahl-Forderungen immer zur Stelle. Weitere hervorragende Beispiele aus der Partei sind Rainer Brüderle und der von StoiBär bereits erwähnte Dirk Niebel.
Von Dirk Niebel ist mir nur einmal eine Stellungnahme in einer Sachfrage in Erinnerung geblieben, und zwar hier:
http://romanmoeller.wordpress.com/2007/08/01/fdp-generalsekretar-dirk-niebel-erntet-mohn-und-spott/
Muß ich mehr sagen?
am 16. November 2007 um 18:46
Ja, der Westerwelle ist ’ne inhaltsleere Witzfigur. Ein Schaden fuer die liberale Idee.
Vielleicht sollte doch Frau Leuthaeusser-Schnarrenberger mit ein paar Getreuen putschen…