Internetnutzung in Führungspositionen
Die Bemerkung von Gloß, er habe seine Leute, die das Internet bedienen könnten, wird in verschiedenen Blogs diskutiert. Tatsächlich ist es ein Massenphänomen, dass Leute in Führungspositionen das Internet nicht selbst nutzen und sich kaum darin auskennen. Die 80jährige zum Maßstab zu nehmen, trifft aber nicht den Punkt. Um das Internet wirklich nutzen zu können, muss man entweder viel Zeit haben oder seinen Arbeitstag vor dem Computer verbringen. Politiker, Konzernchefs, Professoren u.ä. tun das nicht: Sie sind unterwegs, sitzen in Sitzungen, halten Reden u.ä. Da haben sie kaum eine Chance.
Wohin das dann führt? Warten wir es ab. Besser jedenfalls, man hat dafür schon heute seine Leute als dass man’s ganz ignoriert.
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am 23. März 2007 um 23:25
Naja, aber die Entscheidungsmacht einer solchen Persönlichkeit sollte man nicht unterschätzen. Und planlos Entscheidungen treffen – noch dazu für ein ganzes Land- empfinde ich als durchaus gefährlich. Sie hätten ebenfalls ungern einen Geschäftsführer, der sich nicht mit Computern auskennt. Jedenfalls wäre er extrem Verhandlungsschwach
Ausserdem hatte Glos eine Zeit vor seinem Amt, da hätte er sich damit auseinandersetzen können. Medienkompetenz ist einen neue Kulturtechnik, daran kommt auch kein Minister vorbei.